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Sebastian Zwicker

Häufige Fragen

Wo fangen wir mit KI an, und wofür lohnt sie sich bei uns?

Kurze Antwort: Beim Einstieg in KI fangen kleine Firmen am besten nicht beim Tool an, sondern bei einem Ablauf, der das Team jede Woche Zeit kostet. Typische Startpunkte sind Mails und Angebote formulieren, Gesprächsnotizen zusammenfassen und interne Fragen beantworten. Ein guter Einstieg ist ein einzelner Ablauf, der vier Wochen lang getestet wird.

Warum viele Firmen hängen bleiben

Mehr als die Hälfte der Unternehmen ab 20 Beschäftigten nutzt inzwischen KI (Bitkom 2026: 57 %, ifo 2026: 54,5 %). Trotzdem sagen 59 % der von Bitkom befragten Firmen, dass sie das Potenzial gar nicht ausschöpfen. Meist fehlt kein Tool, sondern ein Plan.

So findest du den ersten Anwendungsfall

  1. Zeitfresser sammeln: Welche Aufgabe wiederholt sich jede Woche und besteht vor allem aus Lesen, Schreiben oder Sortieren?
  2. Prozess aufschreiben: Wer macht was, mit welchen Daten, in welcher Reihenfolge?
  3. Risiko prüfen: Sind personenbezogene Daten im Spiel? Mehr dazu: Dürfen wir Kunden- und Firmendaten in ChatGPT eingeben?
  4. Klein testen: Ein Ablauf, zwei bis drei Personen, vier Wochen, vorher und nachher die Zeit messen.

"Sind wir dafür nicht zu klein?"

Nein, meist nicht. Gerade in Firmen mit 5 bis 50 Mitarbeitenden fällt jede gesparte Stunde auf, und die Einführung geht oft schneller als in großen Unternehmen.

"Müssen unsere Daten erst perfekt sein?"

Für den Einstieg nicht. Für Texte, Zusammenfassungen und Entwürfe reicht, was ohnehin vorliegt. Saubere Daten werden erst wichtig, wenn KI direkt mit euren Systemen arbeiten soll.

Mein Rat

Lieber ein kleiner Ablauf, der nach vier Wochen messbar besser läuft, als ein großes Projekt ohne Ergebnis.

Stand: Oktober 2026, Sebastian Zwicker

Quellen

Sebastian Zwicker hilft Firmen mit 5 bis 50 Mitarbeitenden beim Einstieg in KI, online in ganz Deutschland. Du willst diese Frage für deine Firma klären? Schreib mir oder buch dir direkt ein kostenloses Kennenlernen.